Sie sind aufgrund einer Erkrankung arbeitsunfähig? Wir begleiten Sie von Anfang an. Wir helfen Ihnen bei der Suche nach adäquaten Leistungserbringern, bieten Ihnen Krankengeld bei Verdienstausfall und unterstützen Sie bei der stufenweisen Wiedereingliederung.

Krankengeld

Wenn Sie infolge einer langwierigen Krankheit nicht in der Lage sind, Ihrer Arbeit nachzugehen, wird Ihr Gehalt in der Regel bis zu einer Dauer von sechs Wochen von Ihrem Arbeitgeber weitergezahlt. Danach haben Sie Anspruch auf Krankengeld.

Wer kann Krankengeld beziehen?

Sind Sie Arbeitnehmer? In der Regel zahlt Ihr Arbeitgeber für die Dauer von bis zu 6 Wochen Lohn oder Gehalt (Entgeltfortzahlung) weiter. Nach Ablauf der Entgeltfortzahlung erhalten Sie von uns Krankengeld.

Auch Bezieher von Arbeitslosengeld I erhalten im Krankheitsfall nach 6 Wochen andauernder Arbeitsunfähigkeit Krankengeld in Höhe des Arbeitslosengeldes.

Sie sind selbstständig tätig? Wenn Sie das gesetzliche Krankengeld ab dem 43. Tag gewählt haben.

Voraussetzungen für das Krankengeld?

  • Sie sind mit Anspruch auf Krankengeld versichert. 
  • Ihr behandelnder Arzt hat bei Ihnen festgestellt, dass Sie arbeitsunfähig sind und Ihnen eine Bescheinigung ausgestellt oder Sie befinden sich in stationärer Krankenhausbehandlung.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird von Ihrem behandelnden Arzt ausgestellt. Nach dem Ende der Entgeltfortzahlung wird vom Arzt auf der Bescheinigung das Feld für den Auszahlschein angekreuzt. Die Bescheinigung muss innerhalb von 7 Tagen nach Ausstellungsdatum bei der BKK eingehen. Geht die Bescheinigung verspätet ein, kann der Anspruch auf Krankengeld ruhen.

Sie sind über das Ender der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hinaus krank? Dann lassen Sie sich den Fortbestand spätestens am folgenden Werktag, nach dem Ende Datum der Bescheinigung, ausstellen.

Wie hoch ist das Krankengeld?

Das Brutto-Krankengeld beträgt 70 % des regelmäßigen beitragspflichtigen Bruttoentgelts und darf grundsätzlich 90 % des täglichen Nettoarbeitsentgelts nicht übersteigen.

Bei der Berechnung des Krankengeldes sind jedoch auch Einmalzahlungen wie z. B. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, die in den vergangenen 12 Monaten vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit erzielt wurden, einzubeziehen. In diesen Fällen kann das Krankengeld sogar bis zu 100 % des täglichen Nettoarbeitsentgeltes betragen.

Der Höchstbetrag des Brutto-Krankengeldes liegt 2020 bei 105,88 Euro je Kalendertag

Ihre Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung

Die BKK B. Braun Aesculap übernimmt die Hälfte der Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung, die vom Krankengeld zu zahlen sind.

Die Mitgliedschaft bei unserer BKK ist in dieser Zeit beitragsfrei.

Auszahlung des Krankengeldes

Das Krankengeld wird je Kalendertag ausgezahlt. Für einen ganzen Monat erfolgt die Zahlung für 30 Tage. Ausgezahlt wird das Krankengeld immer bis zum Ausstellungsdatum der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, also dem Datum, an dem Ihnen der behandelnde Arzt die Bescheinigung ausgestellt hat.

Bitte beachten Sie:

Sie haben eine Urlaubsreise während Ihrer Arbeitsunfähigkeit geplant? Bitte setzten Sie zwingend rechtzeitig vor Beginn Ihrer Reise mit uns in Verbindung. Anderenfalls ruht der Anspruch auf Krankengeld für die Dauer der Reise.

Wie lange habe ich Anspruch auf Krankengeld?

Grundsätzlich besteht Ihr Anspruch auf Krankengeld ohne zeitliche Begrenzung. Wegen derselben Krankheit kann Krankengeld jedoch für längstens 78 Wochen (= 546 Tage) innerhalb von 3 Jahren gewährt werden.

Beratung während Ihrer Arbeitsunfähigkeit

Damit wir Sie im Falle einer längeren Krankheit unterstützen und beraten dürfen brauchen wir Ihr Einverständnis. Danach stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und Beraten Sie, welche individuellen Leistungen und unterstützende Angebote Sie in Anspruch nehmen können.

Was ist eine stufenweise Wiedereingliederung?

Sie waren länger krank und können noch keine volle Arbeitsleistung erbringen? Mit der stufenweisen Wiedereingliederung erhalten Sie die Möglichkeit, nach längerer Krankheit langsam und schonend an Ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Ihr Übergang von der Krankheit hin zur vollen Berufstätigkeit soll so erleichtert werden. Während der Dauer der Wiedereingliederung besteht weiterhin Arbeitsunfähigkeit.

Um eine Wiedereingliederung durchführen zu können, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, der Ihnen einen Wiedereingliederungsplan aufstellt. Stellen Sie bitte sicher, dass Ihr Arbeitgeber mit dieser Maßnahme einverstanden ist. Sobald alle Beteiligten sich verständigt haben, kann die Maßnahme beginnen.

Ende des Krankengeldanspruchs – wie geht es weiter?

Sollten Sie länger als 78 Wochen wegen derselben Krankheit arbeitsunfähig sein, endet der Anspruch auf Krankengeld nach Ablauf der 78 Wochen. Damit es nicht soweit kommt beraten wir Sie umfassend über Ihre weiteren Möglichkeiten, wie zum Beispiel zu Umschulungsmaßnahmen und der Beantragung einer Erwerbsminderungsrente.

Sie haben Fragen? Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Simon Becker

Versichertenservice

05661 71-1547

simon.becker@bkk-bba.de

Nadine Hess

Versichertenservice

07461 95-2785

nadine.hess@bkk-bba.de

Jacqueline Lehmann

Versichertenservice

05661 71-6891

jacqueline.lehmann@bkk-bba.de

Sascha Milic

Versichertenservice

05661 71-1413

sascha.milic@bkk-bba.de

Angela Möller

Versichertenservice

05661 71-1858

angela.moeller@bkk-bba.de

Jana Steinseufzer

Versichertenservice

07461 95-31498

jana.steinseufzer@bkk-bba.de

Carina Holl

Teamleiterin Versichertenservice, stellv. Bereichsleiterin Versichertenservice

05661 71-1891

carina.holl@bkk-bba.de

Jessica Hils

Bereichsleiterin Versichertenservice/ Pflege

07461 95-31264

jessica.hils@bkk-bba.de

Kinderkrankengeld

Wird das eigene Kind krank, müssen berufstätige Eltern häufig einige Anstrengungen auf sich nehmen, um den Alltag zu regeln. Wir unterstützen Sie in dieser Situation mit einer ganz besonderen Leistung: dem Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes.

Sie pflegen Ihr krankes Kind und haben dadurch einen Verdienstausfall? Sie erhalten von uns je Kind für bis zu 10 Arbeitstage im Kalenderjahr Krankengeld, und zwar für jeden Elternteil, wenn beide berufstätig sind. Für Alleinerziehende zahlen wir bis zu 20 Tage. Erkranken im Kalenderjahr mehrere Kinder, erhalten Sie für maximal 25 Tage (Alleinerziehende maximal 50 Tage) Kinderkrankengeld.

Voraussetzungen

Sie erhalten Krankengeld, wenn

  • Sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege Ihres erkrankten gesetzlich krankenversicherten Kindes der Arbeit fernbleiben, 
  • eine andere im Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und 
  • Ihr Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder durch eine Behinderung auf Hilfe angewiesen ist.
  • Sie eine ärztliche Bescheinigung erhalten, dass Sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege Ihres Kindes der Arbeit fernbleiben.

Bei schwersterkrankten Kindern mit begrenzter Lebenserwartung ist der Anspruch für einen Elternteil unter bestimmten Voraussetzungen zeitlich unbegrenzt.

Ab dem ersten Tag des Fernbleibens von der Arbeit zahlen wir Ihnen Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes. Für die Dauer der Krankengeldzahlung besteht grundsätzlich ein Anspruch auf unbezahlte Freistellung von der Arbeit. Wenn und solange der Arbeitgeber jedoch zur bezahlten Freistellung verpflichtet ist, besteht kein Krankengeldanspruch.

Kindergarten- oder Schulunfall

Bei einem Kindergarten- oder Schulunfall ist der Unfallversicherungsträger für die Leistungen zuständig. Ein berufstätiger Elternteil, der wegen Betreuung eines verletzten Kindes von seiner Arbeit fernbleibt, hat Anspruch auf ein "Kinderpflege-Verletztengeld" in entsprechender Anwendung der Vorschriften der Krankenversicherung.

Sie haben Fragen? Gern sind wir für Sie da.

Simon Becker

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Verletztengeld

Sie sind aufgrund eines Unfalls auf dem Weg zur Arbeit oder bei der Arbeit krank? Sie haben eine Krankheit, die durch Ihre Tätigkeit ausgelöst wurde? Dann erhalten Sie Verletztengeld. Im Auftrag der Unfallversicherung und Berufsgenossenschaften zahlen wir Ihnen für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit das Verletztengeld aus.

Voraussetzungen für das Verletztengeld?

  • Sie sind aufgrund eines Arbeits- oder Wegeunfalls arbeitsunfähig 
  • Ihr behandelnder Durchgangsarzt hat bei Ihnen festgestellt, dass Sie arbeitsunfähig sind und Ihnen eine Bescheinigung ausgestellt oder Sie befinden sich aufgrund der Arbeits- oder Wegeunfalls in stationärer Krankenhausbehandlung.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei einem Arbeits- oder Wegeunfall muss durch einen Durchgangsarzt ausgestellt werden. Auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss der Durchgangsarzt das Feld Arbeitsunfall ankreuzen. Nach dem Ende der Entgeltfortzahlung wird vom Arzt auf der Bescheinigung das Feld für den Auszahlschein angekreuzt. Die Bescheinigung muss innerhalb von 7 Tagen nach Ausstellungsdatum bei der BKK eingehen. Geht die Bescheinigung verspätet ein, kann der Anspruch auf Verletztengeld ruhen. 

Sie sind über das Ender der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hinaus krank? Dann lassen Sie sich den Fortbestand spätestens am folgenden Werktag, nach dem Ende Datum der Bescheinigung, ausstellen.

Wie hoch ist das Verletztengeld?

Das Brutto-Verletztengeld beträgt 80 % des regelmäßigen beitragspflichtigen Bruttoentgelts und darf grundsätzlich das tägliche Nettoarbeitsentgelt nicht übersteigen.

Bei der Berechnung des Verletztengeldes sind jedoch auch Einmalzahlungen wie z. B. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, die in den vergangenen 12 Monaten vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit erzielt wurden, einzubeziehen. In diesen Fällen kann das Verletztengeld sogar bis zu 100 % des täglichen Nettoarbeitsentgeltes.

Ihre Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung

Die Unfallversicherung übernimmt die Hälfte der Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung, die vom Verletztengeld zu zahlen sind.

Für die Dauer des Verletztengeldbezuges ist Ihre Mitgliedschaft bei der BKK B. Braun Aesculap Kranken- und Pflegeversicherung beitragsfrei.

Auszahlung des Verletztengeldes

Das Verletztengeld wird je Kalendertag ausgezahlt. Für einen ganzen Monat erfolgt die Zahlung für 30 Tage. Ausgezahlt wird das Verletztengeld immer bis zum Ausstellungsdatum der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, also dem Datum, an dem Ihnen der behandelnde Arzt die Bescheinigung ausgestellt hat.

Sie haben Fragen? Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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